Newsletter 03 / 2019

  • Übungs­lei­ter­pau­schale für musi­ka­li­sche Ensem­ble­lei­tung jetzt bean­tra­gen!
  • Freie Musi­ker und Sän­ge­rin­nen fair bezah­len!
  • Thea­ter- und Orches­ter­fi­nan­zie­rung gesi­chert

Übungsleiterpauschale für musikalische Ensembleleitung jetzt beantragen!

Auch 2019 kön­nen vokale und instru­men­tale Ama­teur­ensem­bles unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen eine Übungs­lei­ter­pau­schale bean­tra­gen. Sie dient dem Ziel, die lai­en­mu­si­ka­li­sche Infra­struk­tur und die Ver­bes­se­rung der Qua­li­tät zu för­dern. Mit der För­de­rung ver­bun­den ist auch die Ver­pflich­tung zu öffent-lichen Auf­trit­ten.
Wei­tere Infor­ma­tio­nen, die För­der­grund­sätze, eine Check­liste sowie das Antrags­for­mu­lar sind auf der Home­page www.Landesmusikrat-Brandenburg.de unter „Links und Down­loads“ abruf­bar.
Die Antrag­stel­lung ist noch bis zum 31. März mög­lich.

Freie Musiker und Sängerinnen fair bezahlen!

Der Land­tag hatte sich am 13.12.2018 für aus­kömm­li­che Löhne für freie Musi­ker und Vokal­so­lis­ten ein­ge­setzt. Sie sol­len von ihrer Arbeit leben kön­nen und müs­sen dazu fair bezahlt wer­den, wie die kul­tur­po­li­ti­sche Spre­che­rin der SPD-Frak­tion, Prof. Dr. Ulrike Liedtke, unter­streicht.
„Gerade frei­schaf­fende Künst­le­rin­nen und Künst­ler sind häu­fig mit der Situa­tion kon­fron­tiert, dass sie bei ihren Enga­ge­ments keine aus­kömm­li­chen Löhne erhal­ten. Das wol­len wir ändern. Daher soll zukünf­tig bei vom Land geför­der­ten Kul­tur- und Musik­pro­jek­ten dar­auf geach­tet wer­den, dass die Hono­rar­min­dest-stan­dards auch tat­säch­lich ein­ge­hal­ten wer­den. Die För­der­grund­sätze sol­len sich an den von der Deut­schen Orches­ter­ver­ei­ni­gung e. V. vor­ge­schla­ge­nen finan­zi­el­len Min­dest­stan­dards ori­en­tie­ren. Eine Kopp­lung der Zuwen­dungs­be­scheide an finan­zi­elle Min­dest­ho­no­rare wird dazu bei­tra­gen, die wirt­schaft­li­che Situa­tion frei­schaf­fen­der Musi­ker und Vokal­so­lis­ten nach­hal­tig zu ver­bes­sern. Es freut mich zudem sehr, dass es uns gelun­gen ist, eine frak­ti­ons­über­grei­fende Ver­stän­di­gung hier­über zu erzie­len.“
Bran­den­burg geht damit einen gro­ßen Schritt voran, betont die Kul­tur­ex­per­tin der SPD im Land­tag: „Die neue Rege­lung sichert nicht nur das groß­ar­tige Qua­li­täts­ni­veau der dar­ge­bo­te­nen Musik lan­des­weit. Sie stärkt zugleich die kul­tu­relle Attrak­ti­vi­tät, vor allem in den länd­li­chen Regio­nen Bran­den­burgs. Mit dem Dop­pel­haus­halt 2019/20 soll zudem zur lang­fris­ti­gen Siche­rung der Thea­ter und Orches­ter­land­schaft ein neuer Finan­zie­rungs­schlüs­sel ein­ge­führt wer­den.
Der vom Land­tag beschlos­sene Antrag „Für die Zukunft der Musik in Bran­den­burg: Aus­kömm­li­che Löhne für freie Musi­ker und Vokal­so­lis­ten“ ist als Down­load abruf­bar unter:
https://www.parldok.brandenburg.de/starweb/LBB/ELVIS/parladoku/w6/drs/ab_10000/10083.pdf

Theater- und Orchesterfinanzierung gesichert

Die Lan­des­re­gie­rung hat sich am 8. Januar 2019 auf einen neuen Schlüs­sel zur Finan­zie­rung der gro­ßen
Thea­ter und Orches­ter in Bran­den­burg ver­stän­digt. Dabei über­nimmt das Land eine noch grö­ßere Ver­ant­wor­tung und ent­las­tet die Kom­mu­nen. Ab 2019 über­nimmt das Land 50 Pro­zent der Finan­zie­rung, 30 Pro­zent kom­men aus der Thea­ter-und Orches­ter­pau­schale des Finanz­aus­gleichs­ge­set­zes. Auf die Kom­mu­nen ent­fällt damit nur noch ein Anteil von 20 Pro­zent.
Der Thea­ter- und Orches­ter­rah­men­ver­trag wird am 21. Februar 2019 durch Kul­tur­mi­nis­te­rin Münch, die Ober­bür­ger­meis­ter und die Bür­ger­meis­ter der betref­fen­den Städte sowie Ver­tre­ter des Zweck­ver­ban­des „Neue Bühne – Nie­der­lau­sit­zer Thea­ter­städ­te­bund Senf­ten­berg“ am Bran­den­bur­ger Thea­ter unter­zeich­net.