Demonstration des BSOF

Pres­se­mit­tei­lung des Bran­den­bur­gi­schen Staats­or­ches­ters Frank­furt

Das Bran­den­bur­gi­sche Staats­or­ches­ter Frank­furt möchte mit einer Demons­tra­tion daran erin­nern, dass Kul­tur auch in Zei­ten der Corona-Krise wich­tig bleibt, nicht ver­ges­sen wer­den darf und dass das Live-Erleb­nis von Kul­tur­ver­an­stal­tun­gen nicht durch vir­tu­elle Ange­bote ersetzt wer­den kann.

Am Don­ners­tag, dem 14. Mai, ab 12 Uhr, wer­den 20 Musi­ke­rin­nen und Musi­ker des Staats­or­ches­ters vor der Frank­fur­ter Kon­zert­halle aber keine Trans­pa­rente hoch­hal­ten, son­dern ihre Bot­schaft mit Musik trans­por­tie­ren. Sie spie­len bei die­ser „Demons­tra­tion“ die Euro­pa­hymne, das 3. Bran­den­bur­gi­sche Kon­zerte von Johann Sebas­tian Bach und mit einem Blä­se­rok­tett Har­mo­nie­mu­si­ken von Mozart.

Die Musi­ker grü­ßen damit vom Ode­ru­fer aus auch ins benach­barte Slub­ice auf der pol­ni­sche Seite des Flus­ses. Wer Don­ners­tag­mit­tag also zufäl­lig an der Kon­zert­halle vor­bei­läuft, wird seit lan­gem wie­der Orches­ter­mu­sik in Frank­furt live hören kön­nen. Bei die­ser ord­nungs­ge­mäß ange­mel­de­ten Demons­tra­tion wer­den selbst­ver­ständ­lich alle zur­zeit gel­ten­den Abstands- und Hygie­ne­re­geln ein­ge­hal­ten.

Foto © Win­fried Mau­solf