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I n f o r m a t i o n e n  

  • Landesmusikrat gründet Aktionsbündnis "Kinder brauchen Musik"
    Vereine, Verbände, Institutionen und Einzelmitglieder trafen sich zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des Landesmusikrates Brandenburg am 21. April 2010 in der Potsdamer Urania. Hauptberatungspunkte waren der vom 17. bis 21. Juni stattfindende deutschlandweite Tag der Musik sowie die Situation der musikalischen Bildung in der Grundschule.  Die heutige Ausgangslage und die Rahmenbedingungen des Schulfaches Musik genügen den bildungspolitischen Ansprüchen bei weitem nicht. Die Landesmusikratsmitglieder gründeten das Aktionsbündnis „Kinder brauchen Musik“ -  Qualität und Kontinuität für das Schulfach Musik in der Grundschule
    Noch in diesem Jahr wird zu dieser Thematik eine Fachtagung stattfinden. 

  • Vielfältige Veranstaltungen zum "Tag der Musik" in Brandenburg
    Ein großes Echo hat der Aufruf des Landesmusikrates Brandenburg gefunden, den Tag der Musik 2010 zu begehen. In über 30 Städten und Gemeinden sind Orchester und Chöre, Bands und Spielgruppen der Empfehlung gefolgt, über das ganze Land verteilt in den Tagen vom 17. bis 21. Juni musikalische Veranstaltungen unterschiedlicher Art anzubieten. Von Wittstock bis Cottbus, von Schwedt bis Jüterbog, war Brandenburg in diesen Tagen ein singendes und klingendes Bundesland. Musikschulen, Straßenmusiker, Chöre in der Uckermark, Eltern, Lehrer und Schüler von Gymnasien und viele andere beteiligen sich, weil es ihnen Freude macht, zu musizieren, und weil sie den kulturellen Wert musikalischer Bildung hochhalten.
    Denn das ist die Idee, die dahinter steckt und die der Deutsche Musikrat und die Landesmusikräte bewegt: Der Tag der Musik soll ein wichtiges Signal an die Politik senden: Die enorme kulturelle Vielfalt in Deutschland bedarf des Schutzes und der Förderung – nicht als luxusorientierte Freizeitgestaltung, sondern als Grundlage einer erfolgreichen Gesellschaftspolitik. Der Tag der Musik ist Schaufenster dieser Vielfalt. Er soll neue Impulse setzen, die die Kreativität stärken und allen Bürgern den Zugang zur Welt der Musik ermöglichen. Insbesondere für Kinder und Jugendliche ist es von Bedeutung, eine kontinuierliche und qualitätsgesicherte musikalische Bildung zu erfahren.
    Weitere Informationen unter  www.tag-der-musik.de

  • "Bassini" -  Das Kontrabass-Seminar für Schüler und Laien aller Leistungsstufen
    Vom 7. bis 11. April 2010 fand der diesjährige Bassini-Kurs wieder im herrlichen Ambiente des Schlosses Trebnitz bei Müncheberg statt. Es war  bereits der fünfte Kurs in Folge und der zweite, der vom Landesmusikrat Brandenburg veranstaltet wurde. In diesem Jahr gab es zusätzlich zum Seminar erstmals ein Symposium für Kontrabass-Lehrkräfte, in dem Fragen der Pädagogik und des allgemeinen Ausbildungsstandes auf dem Kontrabass im internationalen Vergleich behandelt wurden. Das Programm war prall gefüllt: Konferenzen, Kurzseminar zum Minibass, Workshops, Vorträge, ein Eröffnungskonzert, ein Dozentenkonzert, zwei Teilnehmerkonzerte, Bassorchester, Kammermusik, öffentlicher Seminarunterricht, Meisterkurs, Proben mit den Pianisten, Ausstellung zum Thema Schülerkontrabass und vieles mehr. Für all diese Aktivitäten konnte ein hochkarätiges Dozententeam verpflichtet werden: Prof. Klaus Stoll (Berlin - Meisterkurs), Prof. Gottfried Engels (Köln), Angelika Starke (Berlin), Stephan Bauer (Passau), Simone Heumann (Berlin), die Pianisten Robert Starke (Oranienburg) und Wieland Bruch (Frankfurt/Oder) und Markus Rex (Berlin/Oranienburg - Kursleitung). 
    Dankenswerterweise hatte die Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Frau Dr. Martina Münch, die Schirmherrschaft über das Bassini-Seminar übernommen. Das Abschlusskonzert, das am 11. April in der Stadtpfarrkirche in Müncheberg stattfand, wurde vom Publikum mit großer Begeisterung aufgenommen.

  • "Jugend komponiert“ – Musik erfinden und gestalten
    Trompete in B, Kontrabass, Marimbaphon und Alt-Saxophon in Es waren die Instrumente, für die in diesem Jahr der Wettbewerb „Jugend komponiert“ des Landesmusikrates Brandenburg ausgeschrieben war. Acht Teilnehmer haben Kompositionen eingereicht, drei der Altersgruppe I, (10 - 17 Jahre) und fünf aus der Altersgruppe II (18 - 25  Jahre). Die vom Landesmusikrat berufene Jury setzte sich aus den Komponisten Paul-Heinz Dittrich, Gerhard Tittel und Arne Sanders zusammen; die Preise, die ein Kuratorium festgelegt hatte, bestanden aus Kompositionsunterrichtsstunden. Fester Bestandteil von "Jugend komponiert" war wieder eine Kompositionswerkstatt in der Musikakademie Rheinsberg, vom 20. bis 24.Mai 2010 unter der bewährten Leitung von Helmut Zapf. 
    Hier weitere Informationen und die Ergebnisse "Jugend komponiert" 2010 hier 

  • "Jugend jazzt" in Brandenburg  - "Jazz im Kutschstall
    Der Landesmusikrat Brandenburg veranstaltet im Rahmen des 11. Potsdamer Jazzfestivals in Kooperation mit dem Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte und der Jazzinitiative Potsdam auch in diesem Jahr die Reihe „Jazz im Kutschstall“. Am 11. September 2010 haben Jazzensembles des Landes Brandenburg die Gelegenheit, sich zu präsentieren, vergleichen, Kontakte knüpfen etc.. Einschränkungen der Stilrichtung gibt es nicht.
    Es ist gleichzeitig ein Landes-Auswahlverfahren und den Besten winkt eine Delegierung zur 9. Bundesbegegnung „Jugend jazzt“ 2011 in Dortmund. Die Teilnahme ist kostenlos, Reisekosten werden nicht erstattet. 
    Anmeldungen sind per Post oder E-Mail möglich.
    Hier zur
    Ausschreibung "Jugend jazzt"

  • Studierende der Universität Potsdam dirigieren das Landespolizeiorchester Brandenburg
    "Frauen dirigieren die Welt"
    - Studentinnen der Dirigierklasse von Peter Vierneisel dirigieren unter diesem Motto am 07.07.2010 ein Werkstattkonzert, welches in Kooperation der Universität Potsdam mit dem Landespolizeiorchester Brandenburg, dem Landesmusikrat Brandenburg und dem Musikverlag Rundel GmbH um 18 Uhr im großen Saal des Polizeipräsidiums Potsdam, Kaiser-Friedrich-Straße 143, 14469 Potsdam, stattfindet. Der Eintritt ist frei.

  • 22. ordentliche Mitgliederversammlung des LMRB  -
    Verabschiedung einer Resolution für die musikalische Bildung

    Am 14. Oktober 2009 fand die 22. ordentliche Mitgliederversammlung des Landesmusikrates Brandenburg in Potsdam statt. Dabei wurden das Brandenburgische Staatsorchester Frankfurt und die Brandenburger Theater GmbH als neue Mitglieder aufgenommen. 
    Das Präsidium erhielt für das Geschäftsjahr 2008 die Entlastung und der Projekt- und Finanzplan für das Jahr 2010 kam zur Verabschiedung.
    Als Gast wurde der Generalsekretär des Deutschen Musikrates, Herr Christian Höppner, begrüßt, der zu Beginn der Tagung ein Statement zum Thema „Ästhetischer Unterricht in den Schulen“ hielt. 
    Ein Beschluss der Kultusministerkonferenz, der bei Umsetzung dazu führt, dass die Fächer Musik, Sport, Bildende Kunst an der Grundschule zu einem Fach zusammengefasst werden, und dieses von Lehrkräften unterrichtet wird, die nur in einem der drei Fächer ausgebildet sind, stieß auf Unverständnis.
     
    Die Mitgliederversammlung des Landesmusikrates Brandenburg verabschiedete eine Resolution zum Thema „Musik muss eigenständiges Unterrichtsfach bleiben“, die u.a. an die Landesregierung und die Presse weitergeleitet wurde.
     
    Hier der vollständige Text der Resolution.

  • 2. Rheinsberger Erklärung zur Zukunft der Musikberufe 
    Expertenkongress verabschiedet zweite Rheinsberger Erklärung

    Im Rahmen des Expertenkongresses „Zukunft der Musikberufe II“ am 07. Juni 2009 in der Musikakademie Rheinsberg wurde die 2. Rheinsberger Erklärung verabschiedet, aufbauend auf den Empfehlungen der 1. Rheinsberger Erklärung vom 11. März 2007. 
    Der Kongress beschäftigte sich mit folgenden Berufsfeldern in der Musikkultur:
    - künstlerische Berufe des Konzertwesens
    - musikpädagogische Berufe in verschiedenen Arbeitsfeldern
    - Berufe der Musikwirtschaft 
    Die Vernetzung und Kooperation dieser Berufsfelder ist im Hinblick auf die Weiterentwicklung der Musikkultur von großer Bedeutung. Die immer wieder gestellte Frage „Ist unsere heutige Ausbildung noch zeitgemäß?“ war auch auf dem Expertenkongress in allen Diskussionen gegenwärtig. Diese Fragestellung erhält eine besondere Aktualität vor dem Hintergrund der weltweiten Musikverbreitung, der Schwierigkeit des Schutzes des Urheberrechts im digitalen Zeitalter, der demographischen Veränderungen sowie der mit der Wirtschaftskrise verbundenen Sorge der Öffentlichen Hand um den Erhalt der kommunalen Orchester und der so genannten freiwilligen Leistungen in der Musikkultur. 
    Die komplette Rheinsberger Erklärung finden Sie unter
    http://www.miz.org/artikel/rheinsberger_erklaerung_2.pdf

  • Landeschorwettbewerb Brandenburg mit sehr guten Ergebnissen
    Am letzten Juniwochenende fand der 5. Landeschorwettbewerb Brandenburg erfolgreich seinen Abschluss. Nachdem sich bereits am 9. Mai in Schöneiche die Kinder- und Jugendchöre zum Wettstreit trafen, präsentierten sich am 27. und 28. Juni im Multikulturellen Centrum Templin gemischte Chöre, Frauen- und Männerchöre einer Fachjury und den zahlreichen Gästen. Besonderes Anliegen dabei ist die Begegnung der Chöre untereinander. Das gegenseitige Vergleichen, Kennenlernen und Hören neuer Literatur bringen Anregungen und Inspiration.
    Insgesamt beteiligten sich 27 Chöre mit über 900 Sängerinnen und Sängern am Landeschorwettbewerb, der nur alle vier Jahre stattfindet und gleichzeitig Auswahlverfahren für den Deutschen Chorwettbewerb ist. 
    3 Chöre wurden aufgrund ihrer sehr guten Leistungen zum 8. Deutschen Chorwettbewerb delegiert, der  2010 in Dortmund stattfindet.
    Die Ergebnisse im Einzelnen:
    1. Teil - LCW in Schöneiche      2. Teil - LCW in Templin

  • Eine Rahmenvereinbarung zwischen dem Landesmusikrat Brandenburg und dem Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg  bildet eine Grundlage für die Zusammenarbeit zwischen Ganztagschulen und den Mitgliedern des LMRB. Ganztagsschulen und Mitglieder des Landesmusikrates können Kooperationsverträge im Rahmen dieser Vereinbarung abschließen.